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Unter Settings → Domains verwalten und verifizieren Sie die Domains, von denen aus Sie E-Mails versenden. Diese Einrichtung ist Voraussetzung, bevor Sie das Marketing-Modul nutzen können.

Warum die Verifizierung der Domain zählt

E-Mail-Anbieter nutzen Authentifizierungsverfahren, um zu bestätigen, dass ein Absender echt ist. Kurz gesagt: Verifizierte Domains landen im Posteingang, bei nicht verifizierten droht die Einstufung als Spam.

Ihre Domain verifizieren

  1. Gehen Sie zu Settings → Domains.
  2. Klicken Sie auf Add Domain.
  3. Geben Sie Ihren Domainnamen ein.
Verwenden Sie statt Ihrer Hauptdomain eine Subdomain, zum Beispiel mail.ihrunternehmen.de oder marketing.ihrunternehmen.de. Das schützt die Reputation Ihrer Hauptdomain und trennt die Zustellbarkeit Ihrer Marketing-E-Mails davon ab. Legen Sie die Subdomain vorab bei Ihrem Domain-Registrar oder DNS-Anbieter an.
  1. Spott erzeugt drei DNS-Einträge mit Ihren eigenen Werten: einen TXT-Eintrag (SPF), einen DKIM-Eintrag und einen CNAME-Eintrag. Kopieren Sie diese Werte in die DNS-Einstellungen Ihres Domain-Registrars oder schicken Sie sie an den Partner, der Ihre Domain betreut.
  1. Warten Sie, bis die Einträge aktiv sind. DNS-Änderungen wirken nicht sofort, ihre Verbreitung dauert von wenigen Minuten bis zu 24 Stunden. Wenn Sie zu früh auf Verify DNS Records klicken, kann das schlicht daran scheitern, dass die Einträge noch nicht verbreitet sind, und nicht daran, dass etwas falsch ist. Mit einem kostenlosen Werkzeug wie DNS Checker prüfen Sie, ob sie schon aktiv sind: Geben Sie den angelegten Host ein, wählen Sie den passenden Eintragstyp und vergleichen Sie den zurückgegebenen Wert mit dem, den Spott Ihnen angezeigt hat. Wenn Sie wissen, dass eine Änderung an der Domain ansteht, verkürzt ein vorher gesenkter TTL-Wert die Zeit, in der die alten Werte noch gelten.
  2. Klicken Sie zurück in Spott auf Verify DNS Records.
  3. Registrieren Sie E-Mail-Adressen unter der Domain. Nur die hier hinterlegten Adressen lassen sich als Absender für Marketing-Kampagnen verwenden. Beachten Sie, dass sie im gesamten Workspace geteilt werden.
Wenn Sie über das Marketing-Modul große Mengen versenden möchten, registrieren Sie nicht Ihr persönliches Postfach als Absender, das könnte seiner Reputation schaden. Nutzen Sie stattdessen eine eigene Adresse wie news@marketing.ihrunternehmen.de.
Wir empfehlen außerdem, für die Domain einen DMARC-Eintrag zu veröffentlichen. Große Anbieter wie Gmail und Yahoo verlangen ihn inzwischen von Absendern mit hohem Volumen, und er schützt Ihre Domain vor Missbrauch und verbessert die Zustellbarkeit.

Fehlersuche: häufige DNS-Fragen

Was gehört in das Feld Host/Name?

Die meisten DNS-Anbieter hängen Ihre Domain automatisch an das an, was Sie im Feld Name/Host eintragen, denn jeder Eintrag in dieser Zone gehört ohnehin zu Ihrer Domain. Sie tragen also nur den Teil vor Ihrer Domain ein, nicht die vollständige Adresse:
  • Für einen Eintrag auf email.ihrunternehmen.de nur email
  • Für einen Eintrag auf abc._domainkey.ihrunternehmen.de nur abc._domainkey
  • Für einen Eintrag auf Ihrer Hauptdomain (ihrunternehmen.de) ein @; manche Anbieter möchten das Feld stattdessen leer haben
Tragen Sie stattdessen das vollständige email.ihrunternehmen.de ein, machen viele Anbieter daraus email.ihrunternehmen.de.ihrunternehmen.de, und der Eintrag lässt sich nicht verifizieren.

Wirkt sich das auf unseren normalen E-Mail-Verkehr aus?

So gut wie nie. Die Einträge, die Sie anlegen, gelten nur für die Domain oder Subdomain, die Sie für den Marketing-Versand verifizieren. Ihr tägliches Postfach nutzt seine eigenen, davon getrennten Einträge und bleibt unberührt. Die einzige Ausnahme ist der SPF-Eintrag, siehe unten.

Wir haben bereits einen SPF-Eintrag. Können wir einen zweiten anlegen?

Nein. Eine Domain darf nur einen SPF-Eintrag haben (einen einzigen v=spf1…-Eintrag). Wenn Ihre Domain bereits SPF für Ihren bestehenden Anbieter hat (Microsoft 365, Google Workspace und so weiter), legen Sie keinen zweiten an. Führen Sie den neuen Wert stattdessen in den bestehenden Eintrag ein, zum Beispiel:
Ein doppelter SPF-Eintrag ist ungültig und ist die eine Änderung, die Ihren laufenden E-Mail-Verkehr stören kann.
Eine eigene Subdomain, wie oben empfohlen, erspart Ihnen das meiste davon: Die Marketing-Einträge liegen dann auf ihrer eigenen Subdomain, sauber getrennt von den Einträgen, an denen Ihr normaler E-Mail-Verkehr hängt.

Nächster Schritt: Ihre Zustellbarkeit schützen

Eine verifizierte Domain bringt Ihre E-Mails auf den Weg; ob sie dauerhaft im Posteingang ankommen, hängt auch davon ab, wie Sie versenden. Lesen Sie vor Ihrer ersten Kampagne die Best Practices für die E-Mail-Zustellbarkeit, vor allem wenn Ihre Absenderdomain ganz neu ist und erst aufgewärmt werden muss.