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# Best Practices für die E-Mail-Zustellbarkeit

> Wärmen Sie Ihre Absenderdomain auf, halten Sie Ihre Verteilerliste sauber und optimieren Sie Inhalte, damit Marketing-E-Mails im Posteingang ankommen.

Bevor Sie Kampagnen über das [Marketing-Modul](/de/docs/outreach/marketing) versenden,
stellen Sie sicher, dass Ihre [Absenderdomain verifiziert ist](/de/docs/settings/domains).
Befolgen Sie danach die Punkte unten, um mehr Empfänger zu erreichen, die Interaktion zu
verbessern und Ihre Absenderreputation zu schützen.

## Ihre Absenderdomain aufwärmen

Eine brandneue Absenderdomain oder Subdomain hat keine Versandhistorie, die Anbieter von
Postfächern haben also noch keinen Grund, ihr zu vertrauen. Wer sofort ein großes Volumen
verschickt, wirkt auf sie verdächtig, und sie können Ihre Nachrichten drosseln, verzögern
oder in den Spam-Ordner leiten. Eine früh eingefangene schlechte Reputation lässt sich nur
langsam und mühsam wieder loswerden. Das Aufwärmen verhindert das: Sie bauen schrittweise
Vertrauen auf, beginnen mit kleinen Mengen und steigern über die Zeit, bevor Sie in vollem
Umfang versenden.

Die Grundlagen, um **von null** aufzuwärmen:

* **Schreiben Sie zuerst Ihren aktivsten Empfängern**: Menschen, die zuverlässig öffnen
  und klicken. Starke Interaktion am Anfang baut die Reputation am schnellsten auf.
* **Starten Sie mit einem geringen Tagesvolumen**, etwa 5 bis 10 E-Mails pro Tag, und
  steigern Sie es Schritt für Schritt über **mindestens zwei Wochen** in Richtung
  ungefähr 50 pro Tag, bevor Sie weiter auf Ihr volles Versandvolumen gehen. Erhöhen Sie
  lieber in kleinen Schritten als in Sprüngen.
* **Behalten Sie Ihre Zahlen im Blick**: Halten Sie Bounces niedrig, Beschwerden unter
  0,3 % (idealerweise unter 0,1 %) und die Interaktion gesund. Wenn die Werte nachgeben,
  drosseln Sie das Tempo, bevor Sie weiter erhöhen.

Versenden Sie bereits von einer Domain oder Subdomain mit etablierter, gesunder
Versandhistorie, überträgt sich diese Reputation, ein Aufwärmen von null ist dann nicht
nötig. Wenn Sie die Steigerung nicht manuell steuern möchten, gibt es spezialisierte
Warm-up-Tools, die das automatisieren.

<Warning>
  **Das Aufwärmen Ihrer Domain und die dauerhafte Pflege ihrer Versandreputation liegen
  bei Ihnen, nicht bei Spott.** Wir versenden die Kampagnen, die Sie bauen, aber wir
  verwalten weder Ihre Domain noch Ihr DNS noch Ihre Absenderreputation. Eine neue Domain
  aufzuwärmen, Ihre Listen sauber zu halten und die Reputation über die Zeit zu
  beobachten, ist Ihre Aufgabe.
</Warning>

## Eine saubere Verteilerliste aufbauen und pflegen

* **Richten Sie einen sauberen Opt-in-Prozess ein.** Schreiben Sie nur Empfänger an, die
  ausdrücklich zugestimmt haben und wissen, wofür sie sich anmelden. Eine Einwilligung
  gilt nicht ewig: Halten Sie ihre Gültigkeit fest und bestätigen Sie regelmäßig, dass
  die Empfänger weiterhin interessiert sind.
* **Fügen Sie immer einen Abmeldelink ein.** Eine einfache Abmeldung senkt
  Spam-Beschwerden, schafft Vertrauen und verbessert am Ende die Zustellbarkeit. Der
  Marketing-Builder verlangt ihn, Sie können ihn also nicht vergessen.
* **Kaufen oder scrapen Sie keine Listen.** Unaufgeforderte E-Mails führen zu hohen
  Bounce-Raten, Spam-Beschwerden, Compliance-Risiken (DSGVO, CAN-SPAM) und schaden Ihrer
  Absenderreputation.
* **Halten Sie Ihre Listen sauber.** Eine kleine, aktive Liste bringt mehr als eine große,
  die nicht reagiert. Tun Sie regelmäßig Folgendes:
  * Hard Bounces und ungültige Adressen entfernen
  * Funktionsadressen wie `info@` oder `office@` vermeiden
  * Empfänger ohne Interaktion entfernen

<Warning>
  Standardmäßig sind alle Kandidaten für Marketingkommunikation **eingetragen**. Das
  **erste Opt-in für Ihre Verteilerliste einzuholen, liegt in Ihrer Verantwortung**. Ab
  dann erzeugt ein Klick auf den Abmeldelink automatisch ein Marketing-Opt-out, das im
  [Untertab Consent](/de/docs/settings/gdpr-consent) des Kontakts oder Kandidaten sichtbar
  ist.
</Warning>

## Ihre Inhalte optimieren

### Für interessierte Leserinnen und Leser

* **Branding**: Verwenden Sie durchgängig dasselbe Logo, dieselben Farben, denselben
  Absendernamen und dieselbe E-Mail-Adresse, damit Empfänger Sie sofort als
  vertrauenswürdigen Absender erkennen.
* **Fassen Sie sich kurz.** Stellen Sie das Wichtigste nach vorn, nutzen Sie
  Aufzählungen statt langer Textblöcke und schreiben Sie überzeugende Betreffzeilen. Je
  länger gescrollt werden muss, desto geringer die Interaktion.
* **Darstellung auf Mobilgeräten.** Ein erheblicher Teil der E-Mails wird mobil gelesen,
  und nicht optimierte E-Mails werden oft gelöscht oder als Spam markiert. Nutzen Sie den
  E-Mail-Builder von Spott und sehen Sie sich Ihre E-Mails vor dem Versand auf
  verschiedenen Geräten an.

### Für Spamfilter und Postfachanbieter

* **Optimieren Sie Bilder.** Ergänzen Sie beschreibenden Alternativtext und skalieren Sie
  Bilder richtig, um das responsive Design kümmert sich der E-Mail-Builder.
* **Hosten Sie Bilder im File Manager von Spott**, damit sie zuverlässig laden und besser
  im Posteingang landen.
* **Achten Sie auf ein gutes Verhältnis von Text zu Bild.** Peilen Sie 2 bis 4 Sätze Text
  pro Bild an. Viele Bilder mit wenig Text können Spamfilter auslösen.
* **Behalten Sie die Größe der E-Mail im Auge.** Große E-Mails werden womöglich
  abgeschnitten oder blockiert. Prüfen Sie die E-Mail vor dem Versand mit **Preview** und
  **Send test**.

Zusammen verbessern diese Punkte die Zustellbarkeit, senken Spam-Beschwerden und halten
Ihr Publikum bei der Stange.
